Sie trat an der Seite ihrer Mutter in der langjährigen Seifenoper Days of Our Lives auf.
Schon zuvor, im Alter von nur drei Monaten, war sie in einem Werbespot für Playtex-Babyflaschen zu sehen.
Für die meisten Kinder ist die Kindheit eine Zeit des Spielens und Entdeckens.
Für Christina war es auch eine Zeit, in der sie vor Kameras arbeitete.
Bereits mit zehn Jahren ergatterte sie eine Rolle in dem Horrorfilm „Der weiße Hai“. Kurz darauf verkörperte sie die junge Grace Kelly in einer Fernsehbiografie über den Hollywoodstar, der später Fürstin von Monaco wurde.
Das Aufwachsen in der Nähe von Filmsets und Studios prägte ihr Leben auf eine Weise, die sie damals noch nicht vollständig verstand.
Später reflektierte sie, dass sie so viel Zeit mit Schauspielerei verbrachte, dass es ihr manchmal schwerfiel, herauszufinden, wer sie als Person eigentlich war.
„Ich glaube nicht, dass ich mein eigenes Leben gelebt habe“, gab sie Jahre später zu.
„Ich war mein ganzes Leben lang diese andere Person.“
Ruhm kommt früh
Im Jahr 1987 änderte sich alles dramatisch.
Bereits mit sechzehn Jahren ergatterte Christina die Rolle, die sie in ganz Amerika berühmt machen sollte: Kelly Bundy in der Erfolgssitcom Eine schrecklich nette Familie.
Die Show war ein Riesenerfolg und wurde zu einer der beliebtesten Fernsehkomödien ihrer Zeit.
Christinas Figur, Kelly Bundy, wurde als stereotypische „dumme Blondine“ dargestellt – ein unbeschwerter und oft ahnungsloser Teenager, dessen Humor und Attitüde das Publikum Woche für Woche zum Lachen brachten.
Durch diese Rolle wurde Christina quasi über Nacht zu einem bekannten Namen.
Plötzlich wurde sie überall erkannt, wo sie hinkam.
Doch die Figur, die sie im Fernsehen spielte, hatte eigentlich wenig mit ihrer wahren Persönlichkeit zu tun.
In einem Interview mit dem Boston Globe aus dem Jahr 1989 erklärte sie den Unterschied.