„Es gibt hier Männer, die genau das fordern“, sagte Harris mit zitternder Stimme.
"Was für Männer?"
„Sie haben nicht viel gesagt, Sarah. Nur... komm bald wieder.“
Das Gespräch ist beendet.
Ich habe nicht gezögert. Ich habe meine Schlüssel geschnappt und bin gegangen.
Meine Hände zitterten unaufhörlich am Lenkrad. Mir gingen alle möglichen Szenarien durch den Kopf, und keines davon war gut.
Als ich auf dem Parkplatz ankam, raste mein Herz so schnell, dass ich nicht klar denken konnte.
Ich ging direkt ins Büro des Direktors und erstarrte.
Fünf Männer in Militäruniform standen draußen in einer Reihe. Regungslos. Konzentriert. Ruhig, als würden sie auf etwas Wichtiges warten.
Harris kam heraus und beugte sich zu mir vor, sobald er mich sah.
„Sie sind schon seit zwanzig Minuten hier“, murmelte sie. „Sie sagen, es hängt mit dem zusammen, was Leo für Sam getan hat.“
Mein Hals fühlte sich trocken an.
"Wo ist mein Sohn?"
Bevor ich antworten konnte, drehte sich der größere Mann zu mir um.
„Ma’am, ich bin Lieutenant Carlson, und das sind meine Kollegen. Könnten Sie bitte in mein Büro kommen, damit wir uns unterhalten können?“
Ich nickte und ging hinein, nur um Dunn mit gerunzelter Stirn in einer Ecke stehen zu sehen.
Der Raum war bereits überfüllt; Carlson und ein weiterer Beamter befanden sich darin, als Carlson in Richtung Tür nickte.
„Lasst ihn herein.“
Die Tür öffnete sich erneut und Leo trat ein.
Als ich sein Gesicht sah, wurde ich kreidebleich.
Mein Sohn sah entsetzt aus.
Sein Blick wanderte von den Männern… zu mir… und dann wieder zurück zu mir.
"Mama?", sagte er, seine Stimme zitterte bereits.
Ich rannte auf ihn zu. „Hey, hey, alles gut. Ich bin da.“
Doch er entspannte sich nicht.
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