Mein Mann schlug mir wegen Kleinigkeiten immer wieder ins Gesicht. Am nächsten Morgen sah er das üppige Festmahl und sagte: „Endlich bist du zur Vernunft gekommen!“ Doch als er die Gäste am Tisch sitzen sah, geriet er in Panik und wäre beinahe in Ohnmacht gefallen.

Teil 3

Daniel öffnete den Mund, sagte aber nichts.

Also habe ich für ihn geantwortet.

„Drei Jahre lang hast du mich schwach genannt“, sagte ich ruhig. „Drei Jahre lang hast du Geld ausgegeben, das du für dein Eigentum gehalten hast, Dokumente unterschrieben, von denen du dachtest, ich würde sie nie lesen, und Frauen in Hotels ausgeführt, von denen du dachtest, ich würde sie nie finden.“

Lena senkte den Blick.

Daniel schnaubte schließlich. „Du glaubst, ein paar Aufnahmen werden mich einschüchtern?“

„Nein“, antwortete ich ruhig. „Die Aufnahmen beziehen sich auf die Anklage wegen Körperverletzung. Der Rest ist für das Gefängnis.“

Herr Hale schob einige Papiere über den Tisch. „Herr Mercer, die Untersuchung der Bank ist abgeschlossen. Die für Frau Mercers Vermögen eingereichten Geschäftskreditanträge waren betrügerisch.“

Victor schluckte hörbar. „Daniel sagte mir, sie habe alles akzeptiert. Er meinte, sie sei zu dumm, um die Struktur zu verstehen.“

Daniel wandte sich ihm zu. „Halt den Mund.“

Margaret öffnete den Aktenkoffer. „Das Haus gehört ausschließlich meiner Mandantin. Die Anlagekonten gehören meiner Mandantin. Die Expansion Ihres Unternehmens wurde mit falschen Sicherheiten und unter Missbrauch ihrer Identität finanziert. Wir verfügen über E-Mails, gefälschte Unterschriften, Überwachungsvideos und Zeugenaussagen.“

Evelyn sprang so schnell auf, dass ihr Stuhl laut quietschend über den Boden rutschte. „Das ist eine Familienangelegenheit.“

Ich sah ihr in die Augen. „Nein. Das ist der Beweis.“

Lena sprach schließlich, ihre Stimme zitterte, aber war fest. „Er hat mich gezwungen, die Dokumente zu schicken. Er sagte, er würde meine Karriere ruinieren, wenn ich mich weigere. Er hat mir auch gesagt, ich solle Hotelzimmer buchen.“

Daniels Gesicht verfinsterte sich vor Wut. „Du kleiner …“

Der Polizist stellte sich sofort zwischen sie.

Evelyn zeigte wütend mit dem Finger auf mich. „Hast du das geplant? Hast du ein ganzes Essen zubereitet, nur um uns zu demütigen?“