Mein Mann schlug mir wegen Kleinigkeiten immer wieder ins Gesicht. Am nächsten Morgen sah er das üppige Festmahl und sagte: „Endlich bist du zur Vernunft gekommen!“ Doch als er die Gäste am Tisch sitzen sah, geriet er in Panik und wäre beinahe in Ohnmacht gefallen.

Mein Mann schlug mir immer wieder wegen Kleinigkeiten ins Gesicht. Am nächsten Morgen kam er zu unserem üppigen Frühstück und lächelte mitleidig: „Schön, dass du endlich zur Vernunft gekommen bist!“ Doch sobald er sah, wer da am Tisch saß, wich ihm die Farbe aus dem Gesicht und seine Knie gaben fast nach.

Der zweite Schlag traf mich mit solcher Wucht, dass mein Ehering meine Wange aufschnitt. Der dritte folgte, noch bevor ich das Blut schmecken konnte.

Alles nur, weil ich den falschen Kaffee gekauft habe.

Daniel überragte mich in unserer Marmorküche und atmete schwer wie ein Sieger. Seine Mutter Evelyn saß in einem Seidenmorgenmantel an der Kücheninsel und rührte ruhig in einer Tasse Tee, die sie nicht selbst bestellt hatte.

„Sieh sie dir an“, murmelte Evelyn. „Sie sieht immer noch aus wie ein verwundetes Wesen.“

Daniel packte mein Kinn. „Antworte mir, wenn ich spreche.“

Ich sah ihm in die Augen. Ruhig. Vielleicht zu ruhig.

„Es war Kaffee“, sagte ich leise.

Sein Gesichtsausdruck verhärtete sich. „Das war respektlos.“

Dann folgte der vierte Schlag.

Der Knall hallte durch das Haus. Regen prasselte gegen die hohen Fenster, und der Kronleuchter flackerte über ihnen und tat so, als könne Hässlichkeit in seinem Schein nicht existieren.

Evelyn lächelte in ihre Tasse. „Du musst deine Frau schnell korrigieren, Daniel. Dein Vater wusste das.“