1990 erfuhren sie voller Freude, dass sie ein Kind erwarteten – doch diese Freude schlug schnell in tiefe Trauer um, als sie die Schwangerschaft verloren. Verzweifelt verließen sie das Krankenhaus und trauerten um eine Zukunft, die ihnen verwehrt geblieben war. Trotz weiterer Versuche blieben sie kinderlos.
Als sein Ruhm nach Dirty Dancing immer größer wurde, wurde der Druck erdrückend, und er griff zum Alkohol, um damit umzugehen.
„Im Versuch, mit dem Ruhm klarzukommen, wurde ich dumm und trank zu viel“, erklärte er 2007 gegenüber dem Magazin People. „Es war schwer herauszufinden, was es heißt, ein echter Mensch zu sein und mit dem Ruhm zu leben. Aber ich bin froh, dass ich es geschafft habe.“
Auch innerhalb seiner Familie musste er schmerzhafte Verluste verkraften. Sein Vater starb 1982 an einem Herzinfarkt, ein Ereignis, das ihn tief erschütterte. Später verstarb seine Schwester Vicky, was ihn mit Schuldgefühlen belastete.
„Ihr Tod hat mein Leben verändert“, sagte er in einem Interview mit der Daily Mail.
„Es war schwer, sich nicht verantwortlich zu fühlen, das Gefühl zu haben, ich hätte etwas tun können, um es zu verhindern. Je länger man lebt, desto mehr Tod begegnet man. Nachdem mein Vater, mein Manager und dann meine Schwester gestorben waren, begann ich mich wie verflucht zu fühlen.“
Als sie sich später im Jahr 1994 das Leben nahm, wurde die seelische Belastung noch größer. Er hatte immer versucht, sie zu beschützen und zu unterstützen.
„Ich musste etwas außerhalb von mir selbst finden, woran ich glauben konnte, um die Schuldgefühle und die Selbstvorwürfe zu überwinden, die ich empfand – insbesondere im Fall von Vicky“, sagte er. „Das Einzige, was man unter solchen Umständen tun kann, ist, einen Sinn zu finden.“
Trotz allem ist seine Geschichte ein eindrucksvolles Zeugnis von Widerstandsfähigkeit – der Beweis dafür, dass selbst aus Schmerz, Verlust und Zweifel Großes entstehen kann.