Der Tanz wurde zum Mittelpunkt seines Lebens. Er widmete sich ihm mit ganzer Hingabe, trainierte unermüdlich und verdiente sogar Geld mit seinen Auftritten. Doch seine Interessen waren vielfältig. Wie seine Mutter einmal erklärte:
„Er wollte alles machen. Er war Eiskunstläufer, Schwimmer, spielte alle möglichen Sportarten in der Little League, Baseball und Football, nahm täglich Tanzunterricht, spielte Geige, sang im Schulchor und übernahm von der Mittelstufe an die Hauptrollen in den Schultheaterstücken.“
„Man könnte ihn wohl als hyperaktiv bezeichnen, aber er muss einfach ständig beschäftigt sein.“
Trotz seines Talents war das Schulleben schwierig. Seine Leidenschaft für Tanz und Bühnenauftritte machte ihn zur Zielscheibe, da andere Jungen seine Interessen als „mädchenhaft“ abtaten. Das Mobbing eskalierte oft zu körperlichen Auseinandersetzungen, bei denen er mehr als einmal blaue Flecken davontrug.
Sein Vater hatte ihm das Kämpfen beigebracht.
Als er ins Teenageralter kam, wurde es immer schwieriger, seine vielen Aktivitäten unter einen Hut zu bringen, und seine Leidenschaft für den Tanz zog weiterhin unerwünschte Aufmerksamkeit auf sich.
Ein Vorfall stach besonders hervor. Sein Bruder erinnerte sich später:
„Er hatte seine Tanzschuhe in der einen Hand und eine Geige in der anderen, und diese drei Jungen warteten auf ihn.“
„[Sie] sagten so etwas wie: ‚Hey, lass mal deine Zehen tanzen, Hübscher.‘“
Nach dem Angriff einer Gruppe Jungen beschloss sein Vater, dass es an der Zeit war, dass er lernte, sich zu verteidigen. Er ermutigte ihn, sich jedem einzelnen von ihnen zu stellen. Seine Botschaft war streng und direkt:
„Wenn ich dich jemals eine Schlägerei anfangen sehe, trete ich dir in den Arsch. Und wenn ich dich jemals einen Kampf nicht beenden sehe, trete ich dir in den Arsch.“
Seine Mutter teilte eine ähnlich harte Einstellung und gab ihm ihrerseits Ratschläge:
„Ich sagte: ‚Nimm einfach die Ballettschuhe aus der Gesäßtasche und schlag sie ordentlich durch.‘ Also ging er zum Trainer, dann in die Turnhalle und bat darum, sie sich einzeln mit den Boxhandschuhen ansehen zu dürfen, und ehrlich gesagt, ich glaube, damit war die Sache erledigt. “
Seine Mutter ging zu weit.
Ihre strenge Art war in ihrem Umfeld wohlbekannt.
„Eines sollte man besser nicht tun: sich mit Patsy anlegen“, sagte ihr Jugendfreund Larry Ward gegenüber Biography. „Wenn Patsy sagte, man solle bis Mitternacht da sein, dann sollte man es bloß nicht bis 0:01 Uhr hinauszögern, sonst hätte sie mir die Waffe an den Finger gesteckt.“