Er wurde in Spanien von Stier aufgespießt

Ein Augenblick der Stille in der Maestranza

Image: IMAGO / Europa Press
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Der Matador taumelt, der Umhang fällt wie ein farbiges Tuch über die Zeitlupe des Entsetzens. Als er zu Boden geht, stockt den 12 000 Zuschauern hörbar der Atem. Mannschaften von Subalternos eilen heran, doch der schwarze Koloss schlägt noch einmal nach – mitten in eine Körperpartie, über die selbst gestandene Toreros lieber nie sprechen.

An diesem Punkt wissen nur die nahen Helfer, dass hier mehr als ein blutiges Ritual entgleist. Auf den Tribünen fragen sich die Familien, weshalb der Torero mit verkrampftem Gesicht am Boden verharrt. Das Orchester verstummt; eine beklemmende Chorlosigkeit breitet sich aus, als wäre das Amphitheater selbst erschrocken.