Hantavirus: Alarm nach beunruhigenden Todesfällen auf See erhöht... erster Kommentar

Die Symptome treten nach einer Inkubationszeit auf, die in der Regel ein bis acht Wochen dauert. Anfangs ähneln sie einer Grippe mit Fieber, Müdigkeit und Muskelschmerzen. Diese Phase kann verwirrend sein.

Dann kann sich die Situation verschlimmern. Manche Patienten entwickeln ein schweres Lungensyndrom. Sie husten,   leiden unter Atemnot  und ihre Lunge füllt sich mit Flüssigkeit. In solchen Fällen steigt das Sterberisiko.

Es gibt auch andere Formen. Hämorrhagisches Fieber mit renalem Syndrom betrifft die Nieren. Es verursacht starke Schmerzen, Sehstörungen und einen Blutdruckabfall. In der Folge können schwerwiegende Komplikationen wie innere Blutungen oder Nierenversagen auftreten.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es und wie kann man sich wirksam schützen?

Bislang   gibt es keine spezifische Behandlung für Hantaviren  . Ärzte behandeln die Symptome und überwachen die Patienten engmaschig. Ruhe und ausreichende Flüssigkeitszufuhr spielen eine entscheidende Rolle für die Genesung.

In schweren Fällen ist ein Krankenhausaufenthalt erforderlich. Patienten mit Lungenkomplikationen benötigen möglicherweise eine Beatmung. Bei Nierenerkrankungen setzen Ärzte manchmal eine Dialyse ein, um Giftstoffe zu entfernen.

Mangels gezielter Behandlungsmethoden   ist Vorbeugung die beste Waffe  . Die Grundregel bleibt: Kontakt mit Nagetieren vermeiden.