Die Nachricht trifft uns bitter.

Der Weg auf die Bretter, die die Welt bedeuten
Image: AI
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Schon früh zeichnete sich ab, dass sein Leben der Bühne gehören würde. Er studierte Theaterwissenschaft und Philosophie, absolvierte seine Ausbildung an der Schauspielschule in Bochum – und wurde noch währenddessen ans Deutsches Schauspielhaus Hamburg engagiert.

Von dort führte ihn sein Weg über Bochum und Köln schließlich nach München, wo er bis zuletzt lebte. Seine Paraderolle war die Titelfigur in „Der Theatermacher“ von Thomas Bernhard. Dafür wurde er sowohl an den Kammerspielen als auch später am Residenz-Theater gefeiert.

Schauspiel als Genuss, nicht als Pflicht

In Interviews sprach er offen über seine Haltung zum Beruf. Für ihn war Schauspiel nie bloß Handwerk, sondern Leidenschaft. Er sagte einmal:

„Ich will nicht bloß Erfüller der Rolle sein. Ich brauche den Genuss, ohne ihn nämlich wäre Schauspieler ein blöder Beruf.“

iese Einstellung prägte sein Spiel – intensiv, präzise, voller Hingabe. Erst auf der nächsten Seite wird deutlich, um wen das deutsche Publikum nun trauert.